"Internet für alle"
Schon wieder sind 2,4% mehr Menschen online als im letzten Jahr.
Aber:
Wo sich die 2,4% neuen Nutzer rumtreiben, lässt sich nur vermuten. Statt möglichst viele Menschen online zu bringen sollte Medienkompetenz durch Eigeninitiative gefördert werden. Dann erledigt sich der digitale Graben von alleine. Ob selber denken überhaupt gewollt ist soll jeder für sich entscheiden. Die polarisierte Berichterstattung nimmt einem doch schon einen erheblichen Teil davon ab.
Und vergesst nicht das Internet aus zu machen, bevor ihr schlafen geht.
Aber:
(heise) Die Deutschlandkarte der Internetnutzer im Jahr 2005 sieht aus wie die Bundesrepublik um 1950 [...]: "Der Osten und das Saarland sind nicht mit dabei." [...] Die Schere gehe anhand einer Vielzahl demografischer Faktoren weiter auseinander: "Der Anteil der Offliner unter Volksschülern ohne Abschluss ist vier Mal so hoch wie bei Abiturienten." [...] "Der digitale Graben ist geschrumpft, aber auch tiefer geworden", ergänzt Wagner. Ihm ist aber auch klar, dass die Internet-Kluft letztlich die Spaltung der realen Gesellschaft widerspiegelt.
Wo sich die 2,4% neuen Nutzer rumtreiben, lässt sich nur vermuten. Statt möglichst viele Menschen online zu bringen sollte Medienkompetenz durch Eigeninitiative gefördert werden. Dann erledigt sich der digitale Graben von alleine. Ob selber denken überhaupt gewollt ist soll jeder für sich entscheiden. Die polarisierte Berichterstattung nimmt einem doch schon einen erheblichen Teil davon ab.
Und vergesst nicht das Internet aus zu machen, bevor ihr schlafen geht.
geschrieben am 2005-06-22 17:09 von David in: Internet
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